Monthly Archives: September 2014

Hercules Tod

OVID: Metamorphosen

Übersetzung: Johann Heinrich Voß

Neuntes Buch: Des Herkules Tod

AN00057403_001_lHerkules führete heim die vermählete Deïanira,
Jupiters Sohn, und kam an die reißende Flut des Euenos.
Reichlicher war, denn gewöhnlich, von Winterregen geschwollen
Jetzo der Strom, und es wehrten den Durchgang häufige Strudel.
Unerschrocken für sich, trug Sorge der Held um die Gattin.
Nessus naht, so gewaltig an Wuchs, als kundig der Furten.
Diese trag’ ich, Alcide, dir gern an das andere Ufer,
Sprach der große Zentaur; du brauch’ als Schwimmer die Kräfte.
Und wie vor Angst sie erblaßt’, anstarrend den Strom und den Träger,
Gab der Aonier jenem die kalydonische Fürstin.
Bald wie er war, vom Köcher beschwert, und der Hülle des Löwen
(Denn die Keul’ und den Bogen entschwang er zuvor an das Ufer):
Was ich begann, sei vollendet! Hindurch, wie es strudele! rief er.
Und nicht zaudert er lange, noch, wo zornfreier Strom sei,
Forschet er, sondern verschmäht die Gefälligkeit tragender Wasser.

Als er das Ufer gewann, und erhob den geworfenen Bogen,
Hört er der Gattin Geschrei; und indem sein Eigentum Nessus
Ihm zu veruntreun strebt: Wohin, o du Freveler, ruft er,
Reißt dich der Füße Vertraun? Dir dort, zweileibiger Nessus,
Sag’ ich es! Höre mein Wort und laß ungestohlen das Meine!
Wenn nicht Scheu vor mir selber dich rührete, konnte des Vaters
Wirbelndes Rad gleichwohl die verbotenen Lüste vertreiben!
Doch nicht sollst du entfliehn, wie keck du auch schwingest den Roßhuf.
Nicht mit dem Fuß, ich erreiche mit Wunden dich! – Schnell auf die Worte
Folget die Tat; und ein Pfeil, in den fliehenden Rücken gesendet,
Bohrte hindurch, und ragte mit hakigem Stahl aus dem Busen.

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Kaum war entrissen der Pfeil, da spritzte das Blut aus den Wunden
Hinten und vorn, von dem Gift der lernäischen Hyder durcheitert.
Nessus fänget es auf: Nicht rachlos mein’ ich zu sterben!
Sagt er bei sich; und ein Tuch, mit dem siedenden Blute gefärbet,
Gibt er dem Weib zum Geschenk, als Anreiz laulicher Liebe.

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Viel umrollende Zeiten entflohn; und die Werke des großen
Herkules füllten die Erd’, und der Juno Haß war gesättigt.Sieger Öchalias, bracht’ er dem Jupiter auf dem Cenäum
Seine Gelübd’: als Fama voraus dir, Deïanira,
Täuschte das Ohr mit Geschwätz (die Wahrheit gerne mit Falschheit
Mengt, und klein im Beginn durch eigene Lügen emporwächst:)
Daß der Amphitryonid’ um die Gunst der Iole werbe.
Ach, die Liebende glaubt; und geschreckt von der jüngeren Flamme,
Überläßt sie zuerst sich ganz den strömenden Tränen,
Ob sie verweine den Schmerz. Doch bald: Was weinen wir? rief sie,
Soll sich unserer Tränen die Nebenbuhlerin freuen?
Schon kommt jene daher; o geeilt, und was Neues erfunden,
Weil du noch kannst, und jene noch nicht in der Kammer gebietet!
Jammer’ ich, oder verstumm’ ich? Ob heimziehn, oder verweilen?
Ob ihr räumen das Haus? ob, wenn nichts Weiteres, hindern?
Wie? wenn ich eingedenk, dir Schwester zu sein, Meleagros,
Tapferer Tat mich erkühn’, und was erduldetes Unrecht
Könn’, und weiblicher Schmerz, durch den Mord der Buhlerin zeige?

Viele versucht ihr Geist der Wendungen; aber vor allen
Wählt sie, zu senden das Kleid, mit Nessus Blute gefeuchtet,
Daß es die Kraft ihm erneue der abgestorbenen Liebe.
Und, was sie geb’, unkundig, dem auch unkundigen Lichas
Gibt sie die eigene Trauer, und heißt mit freundlichen Worten,
Arme! die Gab’ hinbringen dem Mann. Arglos sie empfangend,
Legt der Alcid’ um die Schulter das Gift der lernäischen Otter.

Weihrauch opfert’ er eben mit Flehn an gezündeter Flamme,
Und er ergoß Weinström’ aus der Schal’ auf die Marmoraltäre.
Plötzlich erwarmt der Plage Gewalt; und gelöst von den Flammen,
Gehet sie weit umher durch Herkules’ Glieder verbreitet.
Zwar er hemmt, wie er kann, mit gewöhnlicher Tugend die Seufzer;
Doch da dem Leiden erlag die Geduld des Mannes, da stürzt’ er
Weg die Altär’, und füllte den waldigen Öta mit Ausruf.
Ohne Verzug nun strebt er das mördliche Kleid zu zerreißen;
Doch wo er zieht, zieht jenes die Haut; und, gräßlich zu melden!
Fest dort klebt’s um die Glieder, umsonst von den Händen gerüttelt,
Dort zerrissenes Fleisch und gewaltige Knochen entblößt es.
Selber das Blut, wie manchmal die glühende Kling’ in den Kühltrog
Eingetaucht, so zischt es, und kocht in dem brennenden Gifte;
Voll unmäßiger Gier verschlingt die Flamme das Herz ihm;
Und von dunkelem Schweiß sind rings umflossen die Glieder,
Angesenkt kracht jegliche Sehn’, und das Mark der Gebeine
Schmilzt in Eiter dahin; und die Händ’ aufstreckend zum Himmel:

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Weide dich, ruft er aus, an unserem Jammer, o Juno!
Weide dich, diese Pest, Ungöttliche, schauend von oben!
Labe das grausame Herz! Wenn Mitleid aber der Feind auch
Fordert, (denn Feind bin ich dir!) o nimm den gräßlich gequälten
Und mühseligen Geist, den stets verhaßten, o nimm ihn!
Tod ist mir ein Geschenk! Stiefmütterlich gib das Geschenk mir!
Darum hab’ ich Busiris, den Tempelschänder, bewältigt,
Rächend der Fremdlinge Blut? und dir dein mütterlich Labsal,
Grauser Antäus, entrafft? Nicht hat des iberischen Hirten
Dreifacher Wuchs mich bewegt, und Zerberus’ dreifacher Wuchs nicht?
Ihr, o gewaltige Hände, bezwangt die Hörner des Stieres?
Euch sah Elis gestrengt, euch sahn die stymphalischen Wasser,
Und der parthenische Forst? Durch euere Tugend erobert,
Kam der getriebene Gurt aus thermodontischem Golde,
Kam unbehütete Frucht vom schlaflos hütenden Drachen?
Mir nicht konnten Zentauren, und mir in arkadischer Wildnis
Nicht der verödende Eber bestehn? Nichts frommt’ es der Hyder,
Anzuwachsen durch Schaden, und doppelte Kraft zu gewinnen?
Was? auch thrazische Gaule, mit menschlichem Blute gefeistet,
Auch die Krippen, gefällt von zerstümmelten Leichnamen, sah ich,
Und die gesehnen zerschlug ich, und tilgte die Gaul’ und den Eigner?
Streckte zerknirscht mein Arm das nemeïsche Ungeheuer?
Hob mein Nacken dem Himmel empor? Müd’ ihres Befehls ward
Jupiters grausames Weib, eh’ müd’ ich ward des Vollbringens?
Neues Verderben erscheint, dem nicht zu wehren die Tugend,
Nicht Geschoß noch Waffe vermag! in den innersten Lungen
Irrt das gefräßige Feuer, und zehrt durch alle Gelenke!
Aber gesund ist Eurystheus! Und doch sind manche des Glaubens,
Götter sein! – So rief er; und durch den erhabenen Öta
Geht er verwundet einher, wie wenn ein Tiger den Jagdspieß
Trägt in dem Leibe gebohrt, und der Tat Urheber entflohn ist.
Oft erhub er ein lautes Geseufz, oft braust’ er vor Unmut;
Oft versucht’ er von neuem sich ganz das Gewand zu zerreißen;
Balkige Bäum’ auch stürzt’ er, und wütete gegen den Bergwald;
Oder er streckte die Arme zur Himmelswohnung des Vaters.

Siehe, den bebenden Lichas, der bange sich barg in der Felskluft,
Schauet er; und wie der Schmerz zur rasenden Wut ihm gestiegen:
Du bist’s Lichas, begann er, der mir das Leichengeschenk trug?
Du sollst Schuld an dem Morde mir sein? Der Erschrockene zittert
Totenbleich, und in Angst ein Wort der Entschuldigung stotternd.
Aber da flehend die Händ’ um die Knie er trachtet zu schlingen,
Rafft der Alcid’ ihn empor, und dreimal wirbelnd und viermal,
In die euböische Flut entschwingt er ihn stark wie ein Feldstück.
Jener erhartete schnell, die wehenden Lüfte durchschwebend;
Und wie man sagt, daß Regen, von frostigem Winde geronnen,
Werde zu flockigem Schnee, und gerolleten Flocken die Weiche
Fest sich bind’ und erstarre, gedrängt zu kuglichtem Hagel:
Also flog, durch die Leere von mächtigen Armen geschleudert,
Blutlos jener von Furcht, und jeglicher Feuchte beraubet,
Und erstarrte zu hartem Gestein, wie gemeldet die Vorzeit.
Jetzt noch raget ein Fels im tiefen euböischen Strudel
Seicht empor, und bewahrt die Ähnlichkeit menschlicher Bildung:
Welchen, als ob er fühle, sich scheut zu betreten der Schiffer,
Und ihn Lichas benamt. – Doch du, hochherrlicher Sohn Zeus’,
Als du die Bäume gehaun auf den luftigen Höh’n des Öta,
Und sie geordnet zum Brand, jetzt forderst du Bogen und Köcher,
Und die Geschosse, bestimmt zum zweitenmal Troja zu sehen:
Solches bringt der pöantische Held, und zündet das Feuer
Dienend. Sobald das Gehölz von der gierigen Flamme gefaßt wird,
Breitest du über die Waldung das Fell des nemeïschen Würgers
Hoch, und lehnst auf die Keule zurück den ruhenden Nacken:
Nicht mit andrem Gesicht, als lägst du schmausend am Gastmahl,
Festlich gekränzt, und umblinkt von des Weins vollströmenden Bechern.

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Mächtiger sauste bereits, ringsum sich ergießend, die Lohe,
Und zu dem sorglos ruhenden Leib’, und ihrem Verächter
Flammte sie. Furcht durchdrang um der Sterblichen Heiland die Götter.
Jupiter merkt es sofort, der Sohn des Saturnus, und redet
Also mit heiterem Blick: Wie erfreut mich jene Besorgnis,
Himmlische, o wie preis’ ich von ganzer Seele mich glücklich,
Daß andenkendes Volk Obwalter mich nennt und Erzeuger,
Und daß meinem Geschlecht auch euere Liebe zum Schirm ist!
Denn obgleich ihr des Sohns unermeßliche Taten betrachtet,
Werd’ ich verpflichtet auch selbst. Doch damit euch Treuen das Herz nicht
Zage von eiteler Furcht, schaut Ötas Glut mit Verachtung.
Er, der alles besiegte, besiegt auch wahrlich die Flammen.
Nur, was die Mutter ihm gab, wird fühlen die Macht des Vulkanus:
Aber in Ewigkeit dau’rt, was von mir ihm ward, unverweslich,
Und unverhaftet dem Tod’, und keinem Brande bezwingbar.
Das werd’ ich, entlastet der Erd’, in die himmlische Wohnung
Jetzo erhöh’n; und ich traue, daß wohlgefällig mein Ratschluß
Allen Unsterblichen sei. Schaut aber den Herkules einer,
Schaut er den Gott mit Verdruß; er wird die Belohnung mißgönnen,
Doch das Verdienst der Belohnung gestehn, und loben auch ungern.

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Beifall riefen die Götter. Auch trug die Königin selber
Nicht mit herbem Gesicht des Donnerers übrige Rede,
Aber mit herbem den Schluß; und sie ärgerte sich der Bezeichnung.
Alles indes, was irgend der Glut zu verwüsten sich darbot,
Hatte Vulkanus gerafft; und unerkennbar dem Anblick
War des Herkules Bild: kein Zug der Ähnlichkeit bleibet
Ihm von der Muttergestalt; nur Jupiters Spuren behält er.
Wie wenn die Schlange verjüngt mit der Haut ablegte das Alter,
Und nun üppiger prangt im erneueten Glanze der Schuppen:
Also, nachdem der Alcid’ auszog die sterblichen Glieder,
Blüht er am edleren Teile von sich, und erhabneren Wuchses
Scheinet er, und ehrwürdig in Feierlichkeit und Verklärung;
Den in hohlem Gewölk der allmächtige Vater entführend
Auf vierspännigem Wagen erhob zu den strahlenden Sternen.

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PHILIPP UND DER FRAGEBOGEN

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Deine Lieblingsfarbe?
Grün

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Dein Lieblingsessen?
Da gibts vieles… Ich mag Milchreis, den hat meine Oma früher immer gemacht

Dein Lieblingstier?
Ich bin nicht unbedingt ein Tierliebhaber, aber Katzen find ich cool, denen bist du vollkommen egal….

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Dein Lieblingssport?
Ich würde mich ja als aktiven Passivsportler bezeichnen. Bin aber nicht wählerisch wenn es um die Sportart an sich geht.

Deine Lieblingspflanze?
Ganz klar, Lavendel! Nichts duftet besser.

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Deine Lieblings TV Serie?
Das ist schwer… Da gibts sehr viele, da möchte ich mich jetzt gar nicht festlegen.

Deine Lieblings-TV-Werbung?
Das Problem bei der Werbung ist, dass die immer von diesen Filmen unterbrochen wird.

Dein Lieblingsschriftsteller/Prosa?
Hab ich eigentlich keinen. Da gibts zu viele gute Schriftsteller…

Dein Lieblingsgemälde?
Da gibt es auch mehrere. Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie in Brüssel von David Teniers d. J. Zu bestaunen im Kunsthistorischen Museum Wien,
ist aber eines der beeindruckendsten Gemälde, die ich in natura sehen konnte.

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Dein Lieblingslyriker?
Heinrich Heine

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Sehr schwer…fällt mir jetzt auf Anhieb nichts ein.

Deine Lieblingsgestalt auf der Opernbühne?
Ich hab nicht wirklich eine Lieblingsgestalt, aber wenn ich einen Stimmwechsel machen könnte, dann wär ich gerne mal die Königin der Nacht.

Dein Lieblingsopernkomponist?
Mozart! Kommt der Perfektion schon ziemlich nahe.

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Dein Lieblingsarie?
Aufgrund meiner hohen stimmlichen Disposition ist es Ah mes amis! aus Donizettis La Fille du Regiment.

Dein Lieblingsmusikstück?
Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich in meiner Freizeit fast nie Musik höre, ich hab also nicht wirklich eines.

Wenn dein Leben eine Oper wäre, welchen Komponisten würdest du dir
für die Zukunft wünschen?

ähhh… L. Bernstein

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Dein Hauptcharakterzug?

Fröhlich, heiter. Hab fast immer ein Lächen auf den Lippen.

Dein Motto?
Hab ich keines.

Dein größter Fehler?
Meine Gutmütigkeit, dadurch lass ich mich oft ausnützen.

Deine gegenwärtige Geistesverfassung?
vergnügt

Wie möchtest Du gern sterben?
Auf der Bühne und zwar in einer großen Sterbeszene 🙂

Was ist für Dich das größte Unglück?
Alleinsein wenn man gerade jemanden braucht.

Was ist für Dich das vollkommene irdische Glück?
Echte Freunde.

Proben-Tagebuch 28. September 2014

Gestern war Falstaff – Premiere…

Es war schön den alten Boner Flug-Gurt wieder zu sehen… Noch dazu an einem so charismatischen Falstaff wie Marco Chingari...

Heute war auch der Kramermarkt-Festumzug mit dem dem Kramer-Grafen Anthon Günther (und seinen Pagen) Hier ein Foto von uns allen…

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Am Vormittag haben wir noch einmal die große Arie des Hercules geprobt um zu sehen wie wir das Nessos Hemd wirklich nähen wollen… In dem Ausschnitt sind Tomasz als Hercules, Peter als Lichas, (morgen wird die Original-Besetzung des Lichas: Yulia Sokolik zum ersten Mal mit uns proben… wir freuen uns schon), Lukas als Guitarrenpieler und Ann-Kristin und Julia als zu erwürgende Choropfer zu sehen…

HERCULES

O Jove, what land is this, what clime accurst,

By raging Phoebus scorch’d? I burn, I burn,

Tormenting fire consumes me. Oh, I die,

Some ease, ye pitying powers!

— I rage, I rage,

With more than Stygian pains.

Along my feverish veins,

Like liquid fire the subtle poison hastes.

O Zeus, was passiert? wo bin ich?

was verbrennt mich lebend?

Ich verbrenne! Das Feuer verbrennt mich von innen und aussen!

Wie nie erfühlte, ewige Folter! Helft mir! Stillt den Schmerz!

Ich wüte schlimmer als der incredible Hulk!

In meinen Adern fließt Nitro und Glycerin wie flüssiges Blut,

wie explosive Lava die  mich immer mehr quält!

Dirigent Jörg Halubek antwortet auf die üblichen Fragen

Deine Lieblingsfarbe?
Lila.

Dein Lieblingsessen?
Thai und Zwiebelrostbraten.

Dein Lieblingstier?Cat & Bee
Kater und Biene.

 

Dein Lieblingssport?
seit 3 Wochen: Squash!

Deine Lieblingspflanze?
Die Rose.

Deine Lieblings TV Serie?
Roseanne.

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Deine Lieblings-TV-Werbung
keine Ahnung.

Dein Lieblingsschriftsteller/Prosa?
Thomas Mann

Berlin, Thomas Mann

Dein Lieblingsgemälde?

I musici / Caravaggio.
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Dein Lieblingslyriker?
Gryphius

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Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Zeus und Jesus

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Deine Lieblingsgestalt auf der Opernbühne?
habe ich nicht

Dein Lieblingskomponist?
Bach

Bach

 

 

 

 

 

 

 

Deine Lieblingsarie?
Se pieta

Dein Lieblingsmusikstück?
gibt es nicht

Wenn dein Leben eine Oper wäre, welchen Komponisten würdest du dir für die Zukunft wünschen?

Alessandro Scarlatti
Alessandro_Scarlatti

Dein Hauptcharakterzug?
Balance.

Dein Motto?
Lass uns noch mal drüber schlafen!

Dein größter Fehler?
Was willst Du damit sagen???

Deine gegenwärtige Geistesverfassung?
Du meinst jetzt, nach mehreren Guinness….?

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Wie möchtest Du gern sterben?
Glücklich!

Was ist für Dich das größte Unglück?
Stress, Druck, Leid, Aggression etc.

Was ist für Dich das vollkommene irdische Glück?
Mein Privatleben. 😉

Happy Shana Tova !שנה טובה ומתוקה (besser spät als gar nicht)

01

 

Wir sind glücklich im neuen Jahr (5775) angekommen und haben Hagar, die gerade aus Israel zurückgekommen ist, gleich unsere Erinnyen Marina, Kerstin und Julia auf den Hals gehetzt. Tolle Probe mit toller Musik. Händel ist hier jenseits des Barock angekommen. Eine Wahnsinnsarie, die einen in ihrer musikalischen Dramatik immer wieder aus den Socken hat.

Dejaneira mit Erinnyen

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Im Vergleich:

Orest mit Erinnyen

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Tomasz Wija answers silly questions

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AND HERE IS THE QUESTIONAIRE..

Your favourite colour?

– They are all nice, least favourite is an oversaturated pink.

Your favourite meal?

– Don’t have one.

Your favourite animal?

– A cat!!!

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Your favourite sport?

– Cycling, basketball, taiji

Your favourite plant?

– Lily of the valley                  640px-Convallaria_majalis_0002

Your favourite TV-show?

– House of cards (through Internet)

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Your favourite TV commercial?

– Don’t have a TV

Your favourite author (prose)?Sapkowski

– Andrzej Sapkowski

Your favourite piece of art?

– A cat!!!

Your favourite lyricist?

– Don’t have one.

Your favourite person in History?

– Don’t have one.

Your favourite character on the opera-stage?

– Boris Godunov              Melnikov_as_Boris_2

Your favourite  composer?

– Modest Mussorgsky

Musorgskiy

 

 

 

 

 

 

Your favourite aria?

– Every Scene that Falstaff, Boris Godunov and Hans Sachs has to sing

Your favourite piece of music?

– Currently? A good dubstep.

OKAY, THAT IS NOT REALLY A DUBSTEP, BUT IT’S FUNNY. NOW A REAL DUBSTEP, RECOMMENDED BY TOMASZ: J R W / EDITOR-IN-CHIEF

If your life would be an opera, which composer would you wish for the future?

– Modest Mussorgsky

Your chief characteristic?

– ???

Your motto?

– Keine halben Sachen.

Your main fault?

– Naive

What is your present state of mind?

– Serene (a cat on my knies)

How do you want to die?

Your idea of misery?

– Fear and loneliness

Your idea of happiness?

Falstaff in Oldenburg

Die letzten beiden Wochen mussten parallel die FALSTAFF Endproben gewuppt werden, was uns manchmal einen  Sänger-Engpass bescherte… Am Samstag ist Premiere und wir sind alle sehr gespannt und gleichzeitig voller Hoffnung, dass wir danach vermehrt auch mit Philipp, Nina, Valda und  Yulia zu proben. (Und natürlich auch mit dem Chor und Extrachor…)

Hier einige meiner Lieblings-Falstaffausschnitte:

 

 

Probentagebuch Mittwoch 24. September 2014

Gestern haben wir morgens mit Nina und Philipp eine Szene geprobt, die wir mit Valda schon vor einigen Tagen angelegt hatten. Es ist immer interessant zu sehen, wie  sich ein Rollen-Charakter bei einer Doppelbesetzung entwickelt. Es kommen Elemente von beiden Sängern zusammen. Wie bei dem Film “The Fly” wo sich durch die die_fliege_1986_2Teleportationsmaschine die DNA der Fliege mit der DNA von Jeff Goldblum vermischt.

Nina Bernsteiner als Prinzessin Iole,  Philipp Kapeller als Prinz Hyllos und  Anorthe Eckert am Klavier.

IOLE

My father! Ah, methinks I see

The sword inflict the deadly wound:

He bleeds, he falls in agony,

Dying he bites the crimson ground.

IOLE

Oh Paps! Scheiße! Ich seh

wie sich das Schwert in deinen Eingeweiden dreht.

Blut spritzt aus allen Wunden, bewusstlos fällst du…

Sterbend beißt du in den blutigen Boden…

Neulich in den Werkstätten

Tim hat im Malersaal unseren Altar ganz schön bekleckert. Deutlich erkennt man die Spuren von Kleintieropfern und  Grillfleisch…

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Julia und Lena von der Plastikerabteilung mit dem verbrannten Hercules, der später auf dem Altar enden wird…
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Matthias von der Schlosserei bringt einen Nupsi an den Streitwagen an, damit Hercules dort später seinen Schild anhängen kann…

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Zuerst mit der Eisensäge sägen…

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Dann schön sauber machen…
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Ausmessen…
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In Position bringen…

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Schön schweißen…

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Und, Zack, ist er dran, der Nupsi…

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